Geschäftsmodelle

Zirkuläre Geschäftsmodelle gestalten – von der Strategie bis zur Umsetzung

Zirkuläre Geschäftsmodelle beschreiben Strategien, mit denen Unternehmen Produkte, Komponenten und Materialien möglichst lange im Wertschöpfungskreislauf halten und daraus wirtschaftlichen Nutzen erzielen. Ziel ist es, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren, den Werterhalt von Produkten zu maximieren und gleichzeitig neue Erlösquellen zu erschließen. Damit bilden sie einen zentralen Baustein der Circular Economy und Circular Production.

Im Gegensatz zu linearen Geschäftsmodellen setzen zirkuläre Ansätze auf Strategien wie Wiederverwendung, Reparatur, Remanufacturing, Rücknahmesysteme oder Product-as-a-Service. Dadurch können Unternehmen ihre Ressourceneffizienz steigern, Lieferketten resilienter gestalten und neue Marktpotenziale erschließen.

Warum sind zirkuläre Geschäftsmodelle wichtig?

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Zirkuläre Technologien entfalten durch passende Geschäftsmodelle ihren wirtschaftlichen Nutzen und schaffen langfristige Wertschöpfung. Sie tragen dazu bei:

  • neue Wertschöpfungspotenziale zu erschließen,
  • Ressourcen im Kreislauf zu halten,
  • Kosten und Rohstoffabhängigkeiten zu reduzieren,
  • Lieferketten resilienter zu gestalten und
  • Nachhaltigkeit wirtschaftlich umzusetzen.

Nutzen für Unternehmen

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  • Neue Umsatz- und Servicepotenziale erschließen
  • Materialkosten und Rohstoffabhängigkeiten reduzieren
  • Lieferketten resilienter gestalten
  • Produkte und Komponenten wirtschaftlich länger nutzen
  • Kundenbindung durch neue Serviceangebote stärken
  • Nachhaltigkeits- und regulatorische Anforderungen effizient erfüllen
  • Wettbewerbsfähigkeit durch innovative Geschäftsmodelle steigern

Zirkuläre Geschäftsmodelle erfolgreich gestalten

Zirkuläre Geschäftsmodelle müssen wirtschaftliche Potenziale, Kundenanforderungen und die bestehenden Rahmenbedingungen eines Unternehmens zusammenführen. Marktpotenzial, Erlösmodelle, Investitionsbedarf und organisatorische Voraussetzungen bestimmen dabei maßgeblich die passende Ausgestaltung.

  • Die Wirtschaftlichkeit eines Geschäftsmodells hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Marktpotenzial, Investitionsbedarf, Erlösmodell, Betriebskosten sowie regulatorische Rahmenbedingungen.

    Eine strukturierte Bewertung ermöglicht es, Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen und unterschiedliche Geschäftsmodelloptionen miteinander zu vergleichen.

    Unser Beitrag:
    Wir entwickeln und bewerten Geschäftsmodelle hinsichtlich ihrer technischen Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Marktpotenziale und schaffen fundierte Entscheidungsgrundlagen.

  • Nicht jedes zirkuläre Geschäftsmodell eignet sich gleichermaßen für jedes Unternehmen. Während Service-, Reparatur- oder Rücknahmekonzepte häufig kurzfristig realisierbar sind, erfordern Product-as-a-Service- oder Plattformmodelle oft weitergehende organisatorische und digitale Veränderungen.

    Unser Beitrag:
    Wir identifizieren geeignete Geschäftsmodellansätze und entwickeln individuelle Transformationspfade – von kurzfristig umsetzbaren Lösungen bis hin zu langfristigen Strategien.

  • Klassische Geschäftsmodelle basieren überwiegend auf dem Verkauf von Produkten. Zirkuläre Geschäftsmodelle erweitern diesen Ansatz um Dienstleistungen, Rücknahme- und Wiederaufbereitungskonzepte oder digitale Plattformen. Dadurch entstehen langfristige Kundenbeziehungen und zusätzliche Erlösquellen.

    Unser Beitrag:
    Wir analysieren bestehende Geschäftsmodelle und entwickeln geeignete Service- und Plattformstrategien für eine zirkuläre Wertschöpfung.

  • Der Investitionsbedarf hängt von der Art des Geschäftsmodells sowie den erforderlichen Anpassungen in Produktion, Digitalisierung und Organisation ab. Wirtschaftlichkeitsanalysen helfen dabei, Investitionen, Risiken und Amortisationszeiten realistisch zu bewerten.

    Unser Beitrag:
    Wir bewerten Investitionsbedarfe und Wirtschaftlichkeit und unterstützen Unternehmen bei fundierten Investitionsentscheidungen.

  • Viele bestehende Produkte bieten Potenzial für neue Geschäftsmodelle – beispielsweise durch Wartungsservices, Rücknahmesysteme, Remanufacturing oder Product-as-a-Service-Angebote. Voraussetzung ist eine systematische Analyse des Produktlebenszyklus und der Kundenanforderungen.

    Unser Beitrag:
    Wir identifizieren Potenziale bestehender Produkte und entwickeln wirtschaftlich tragfähige Geschäftsmodelle für deren zirkuläre Nutzung.

  • Digitale Technologien schaffen Transparenz über den gesamten Produktlebenszyklus und ermöglichen datenbasierte Dienstleistungen sowie neue Wertschöpfungsmodelle. Gleichzeitig sind Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette entscheidend, um Produkte, Komponenten und Materialien erfolgreich im Kreislauf zu führen.

    Unser Beitrag:
    Wir unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung datenbasierter Geschäftsmodelle und der Gestaltung resilienter Wertschöpfungsnetzwerke.

Geschäftsmodelle im Fraunhofer-Verbund Produktion

Ausgewählte Verbundinstitute entwickeln und bewerten neue Geschäftsmodelle für eine zirkuläre und digitalisierte Produktion – von der strategischen Geschäftsmodellentwicklung über neue Services und Rücknahmekonzepte bis zur wirtschaftlichen Bewertung und Umsetzung.

 

Kreislaufstrategien und Geschäftsmodelle

Entwicklung und Bewertung zirkulärer Geschäftsmodelle für Rücknahme-, Reparatur-, Wiederaufbereitungs- und Recyclingkonzepte sowie Simulation und wirtschaftliche Bewertung verschiedener Geschäftsmodelloptionen.

 

Reverse Logistics und Rücknahmesysteme

Entwicklung von Geschäftsmodellen für Produktrücknahmesysteme und Reverse Logistics zur Gestaltung geschlossener Materialkreisläufe und zur Erschließung wirtschaftlicher Potenziale entlang der Rückführungsprozesse.

 

Zirkuläre Geschäftsmodelle

Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für die Kreislaufwirtschaft, unter anderem für die Hybrid- und Elektromobilität sowie auf Basis vernetzter Datenräume.

 

Zirkuläre Geschäftsmodelle

Entwicklung und Transformation von Geschäftsmodellen für die Kreislaufwirtschaft, einschließlich Business-Model-Analyse, Geschäftsmodellmustern und konkreter Umsetzungsstrategien.